Die Anfänge der neuapostolischen Gemeinde Nufringen gehen in das Jahr 1918 zurück, als die Nufringerin Marie Reichert in Tübingen mit der Neuapostolischen Kirche in Berührung kam und am 31.12.1918 durch Apostel Bischoff mit dem Heiligen Geist versiegelt wurde.
Am 01. Januar 1929 wurde die inzwischen 38 Mitglieder zählende Nufringer Gemeinde eine selbständige Kirchengemeinde mit regelmäßig stattfindenden Gottesdiensten. Als Vorsteher diente Gemeindeevangelist Georg Gimmel.
Ende 1945 konnte in der Gemeinde ein Chor ins Leben gerufen werden, sodass die Gottesdienste von nun an auch musikalisch umrahmt wurden.
Am 20. Mai 1967 weihte Bischof Sikeler im Nufringer Wiesengrund das erste eigene Gotteshaus, sodass die räumliche Enge während der Gottesdienste in verschiedenen privaten und angemieteten Versammlungsräumen ein Ende hatte.
Die Zeiten der regelmäßig stattfindenden gottesdienstlichen Aktivitäten wurden bis heute nur dreimal unterbrochen:
Heute zählt die Neuapostolische Gemeinde Nufringen knapp 100 Mitglieder.
In der Gemeinde wirken ehrenamtlich vier Priester und drei Diakone. Der Gemeindechor besteht aus ca. 20 Sängerinnen und Sängern.
Die Nufringer Gemeinde – von Bezirksapostel Karl Kühnle einmal mit dem Attribut „Lobetal“ ausgezeichnet – ist eine herzliche, starke und sehr aktive Gemeinschaft – die sich nicht nur zu gemeinsamen seelsorgerischen Anlässen im Gotteshaus einfindet, sondern auch darüber hinaus zu vielseitigen Aktivitäten zusammenschließt – um das so wertvolle Gut der Gemeinschaft zu pflegen und zu erleben.